Aktuell haben wir für Sie im Angebot

Äpfel

  • Bio-Apfel Topas
  • Bio-Apfel Florina
  • Braeburn
  • Jonagold
  • Jonagored
  • Elstar
  • Kinderäpfel
  • Wirtschaftsäpfel

Birnen

  • Conference
  • Wirtschaftsbirnen

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEM OBSTHOF DER FAMILIE OTTE

Naturnaher und umweltfreundlicher Anbau ist für unseren anerkannten Obstbaufachbetrieb eine Selbstverständlichkeit. Eine sorgfältige Sortenwahl und virusfreies Pflanzenmaterial sorgen seit Generationen auf heimischen Lössboden, unterstützt durch die Hügellage und unser Reizklima für beste ausgereifte und vitaminreiche Früchte. Aus der Region, für die Region.

Wir möchten Ihnen zeigen, wie wir arbeiten und welche Früchte wir für Sie anbauen. In unserem Hofladen finden Sie zusätzlich eine breite Auswahl an Konfitüren, Gellees, sowie Fruchtweinen, -likören und -bränden aus eigener oder bäuerlicher Produktion. Darüberhinaus bieten wir Ihnen tagesfrisches Gemüse und landwirtschaftliche Produkte von regionalen Erzeugern.

Ihre Familie Otte  

 

 

AKTUELLES AUS DEM OBSTHOF-LEBEN

9. April 2014

Frühlingsrekord

Der Vegetationsbeginn war seit Beginn systematischer Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert noch nie so früh wie in diesem Jahr. Nach dem sehr späten Start 2013 ist das ein heftiger Kontrast, der uns schon eine Reihe sehr „sportlicher“ Wochen eingebracht hat mit Samstags- und Sonntagseinsätzen, um die viele Arbeit in der kurzen Zeit zu schaffen. Gegenüber dem letzten Jahr haben wir 5 Wochen weniger Zeit das Notwendige zu tun, aber wir haben den Ehrgeiz es zu schaffen. Es macht aber auch viel Freude, zu sehen wie sich die Pflanzen und die ganze Natur so schön entwickeln.

Nur mit dem Wasser könnte es im Sommer knapp werden – viel Niederschlag hat es nicht gegeben.

Was wir jetzt schon sagen können: Bereits Anfang Mai können Sie mit den ersten Erdbeeren vom Obsthof Otte rechnen! (Wenn nicht noch eine üble Überraschung mit Nachtfrösten dazwischenkommt.)

Bei den Äpfeln haben wir nach wie vor gute Qualitäten zu bieten – die Erneuerung unserer ULO-Technik zeigt Wirkung. Wobei manche Lieblingssorten jetzt langsam auslaufen, wie der Rote Boskoop, auf den müssen wir jetzt wieder bis nächstes Jahr warten.

 

10. März 2014

Der Frühling startet durch

und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Auf dem Obsthof ist im Winter zwar auch Vieles zu tun, aber im Großen und Ganzen gibt uns die Natur den Arbeitstakt vor. Ruht sich die Natur im Winter

 

aus, hat auch der Bauer Zeit zum Verschnaufen und kann sich auf die neue Saison vorbereiten. Während in anderen Jahren um diese Zeit noch Schnee liegt, oder der Frühlingseinbruch, wie im letzten Jahr, gefühlte eisige Ewig

 

keiten auf sich warten ließ, sprießt und treibt es nun schon Anfang März aus allen Poren der Natur. Dementsprechend ist auf dem Obsthof jetzt richtig viel los.

Die warmen Temperaturen haben dazu geführt, dass der Beginn der Vegetationszeit etwa 2 - 3 Wochen vor dem langjährigen Mittel liegt. Das heißt, die Pflanzen haben schon eine Menge Saft und die Knospen schwellen schon. Bei den Zwetschen, die zuerst blühen werden, kann man in den Kno

 

spenschuppen schon die weißen Blütenblätter erkennen. Kurz darauf werden die Birnen in die Blüte kommen, aber das ist glücklicherweise noch nicht so weit.

Denn noch friert es jede Nacht etwas, und um eine voll geöffnete Obstblüte erfrieren zu lassen reichen schon - 0,5 Grad für eine halbe bis ¾ Stunde. Solche Fröste tauchen erfahrungsgemäß bis zu den sogenannten „Eisheiligen“ Mitte Mai auf - also noch 9 Wochen Wackel-Partie: Kommen die Blüten durch oder nicht? Aber bislang ist da keine akute Gefahr zu erkennen.

Wir freuen uns alle über den sonnigen Frühlingsdurchbruch, aber das heißt für uns auf dem Obsthof sind „Agrar-Sportwochen“ angesagt. Entsprechend der Vegetationszeit müssen nun auch alle Arbeiten 2 - 3 Wochen eher erledigt sein als sonst und auch wenn alle verfügbaren Kräfte im Einsatz sind warten richtig viele Frühjahrsarbeiten, die nun in Rekordzeit erledigt werden müssen, wie Baumschnitt, Düngung, Erdbeerpflanzenpflege von Hand und viele  s, vieles mehr.

29. Oktober 2013

Als farbliche und geschmackliche Highlights dieser Jahreszeit sind die großen, leuchtend-orangenen Kürbisse nicht wegzudenken. Auf unserem Hof finden Sie eine große bunte Auswahl verschiedener Kürbisse. Besonders zu Halloween (am 31. Oktober) empfehlen wir: erst Spaß beim Schnitzen und Anschauen, dann in die Suppe.... Apropos Suppe: nachdem der bekannte Hokkaido-Kürbis jetzt zu Ende geht, empfehlen wir den „Roten Zentner“ – den braucht man auch nicht zu schälen, denn die Schale verkocht.

In den letzten Wochen haben wir fleißig geerntet, nun füllen sich die Lager und die Apfelernte 2013 neigt sich dem Ende zu. Nur noch die späte Sorte Breaburn und ein paar Jonagold und Jonagored warten darauf vom Baum gepflückt zu werden. In unserem Hofladen erwartet sie bereits eine große Sorten- und Geschmacksvielfalt, bei der bestimmt auch der richtige Apfel für Sie dabei ist. Kommen Sie doch mal vorbei und testen Sie Ihren absoluten Lieblingsapfel der Saison aus – wir beraten Sie gern.

19. September 2013 Erntezeit auf dem Obsthof: Äpfel, Birnen und Zwetschen

Mittlerweile spüren wir alle deutliche: Es wird Herbst und mit ihm reifen seine Früchte. Zur Zeit heißt es auf dem Obsthof nur noch: ERNTEN, ERNTEN, ERNTEN - Äpfel, Birnen und Zwetschen! Natürlich geht es dabei nicht beliebig zu. Zu entscheiden, welche Sorte zum bestmöglichen Zeitpunkt geerntet wird, ist eine ganz besondere Herausforderung für den Obstbauern. Denn diese Entscheidung prägt nicht nur den Geschmack des Apfels, sondern auch seine Lagerfähigkeit. Den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu wählen ist also ein absolut wichtiges Qualitätsmerkmal. Dementsprechend stehen unsere Äpfel, Birnen und Zwetschen derzeit alle unter genauester Beobachtung und Fragen wie: "Pflücken wir zuerst die Goldparmäne, oder doch die Cox Orange? - Sollten wir die Cox nicht noch zwei Tage hängen lassen, damit sie noch mehr Farbe bekommen? - Aber könnten wir dann nicht Schwierigkeiten bei der Lagerfähigkeit der Cox bekommen?" prägen momentan die Gespräche auf dem Obsthof.

Doch den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu finden ist nicht nur bei Äpfeln eine Aufgabe, die viel Erfahrung und Kompetenz erfordert. Bei den Zwetschen gilt als Reifekriterium, wenn sich der Stein aus dem Fruchtfleisch löst. Was machen wir aber, wenn der Geschmack noch nicht ganz stimmt? Lassen wir die Zwetschen noch ein bis zwei Tage länger am Baum, könnte es wiederum Probleme bei der Lagerung geben.

Der besonders kuriose Witterungsverlauf seit dem Frühjahr macht den Reifeumschwung in diesem Jahr zu einem besonders brisanten Thema. Unreife Früchte können dadurch bereits innerhalb von zwei bis drei Tagen so schnell reifen, dass sie nicht mehr lagerfähig sind. Mit Argusaugen streifen wir also derzeit durch die Plantagen, um Ihnen zum richtigen Zeitpunkt geerntete, leckere und lagerfähige Früchte anbieten zu können.

Um die Reife von Früchten festzustellen reicht jedoch natürlich nicht nur ein Blick, so scharf die Augen auch sein mögen. Um den Reifestatus von Äpfeln und Birnen einschätzen zu können, gibt es Testmethoden auf Druckfestigkeit, Zuckergehalt und Stärkeabbau, die wir in unserem "Freilandlabor" fleißig anwenden. Beim Vergleich mit Erfahrungswerten aus der Forschung können wir so den Zeitpunkt der "Lagerreife" recht gut bestimmen. Die Herbstäpfel werden erst bei "Genussreife" geerntet, da sie eher nur kurz gelagert werden. Bei ihnen geht der Test einfacher: einen Apfel vom Baum pflücken, reinbeißen und wenn er gut schmeckt, wird geerntet.

 

12. September 2013

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, unsere tollen Apfeltag-Aussteller und all die Besucher, die mit uns diesen schönen 19. HIDDENHAUSER APFELTAG AM 8. SEPTEMBER 2013 gefeiert haben!

Trotz des mäßigen Wetters besuchten uns zum Apfeltag auf dem Obsthof Otte wieder tausende Apfel-Freunde, worüber wir uns sehr freuen. Die Wetterprognosen für den Sonntag waren weitaus schlimmer als es kam. Das war ein großes Glück und bescherte uns und allen, die dabei waren, einen wunderbaren Apfeltag. Doch die schlechten Prognosen im Vorfeld erforderten einige Planänderungen. So konnte der neue Veranstaltungsbereich mit Obstgarten Café und Apfel-Kinderland beispielsweise nicht wie geplant aufgebaut werden. Das Wildschwein vom Grill freute sich unglaublicher Beliebtheit und wurde spontan zum Land Café verlegt. Auch der Pomologe Hans-Joachim Bannier, der viele mitgebrachte Äpfel zu bestimmen hatte musste aus wettertechnischen Gründen umziehen. Doch das war alles kein Problem: Das Wildschwein war schon am Nachmittag ausverkauft und vor dem Pomologen bildeten sich lange Schlangen. 

Ein Besuch auf unserem Obsthof lohnt sich aber auch wenn nicht gerade Apfeltag gefeiert wird. In unserem Hofladen finden Sie eine große Auswahl an frisch geernteten Äpfeln. Bei der richtigen Sortenwahl beraten wir Sie gern. Auch Kürbisse bekommen Sie in großer Variation und Vielfalt dort sowie leckere Zwetschen und Pflaumen. Schauen Sie doch mal vorbei! Wir haben Montag bis Freitag von 8.00 bis 18 Uhr und Samstag von 8.00 bis 13.00 Uhr für Sie geöffnet.

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12. August 2013

ENDE DER LÄNGSTEN ERDBEER-SAISON IN SICHT

Die Erdbeer-Saison 2013 neigt sich dem Ende. Entsprechend der Aufs und Abs des Wetters in diesem Sommer hatten wir eine aufregende Erntezeit und vor allem die längste Erdbeer-Saison in der Geschichte des Obsthof Otte. Erdbeeren bekommen Sie voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche in unserem Hofladen. Die Erdbeer-Stände haben bereits geschlossen.

Das Himbeer- und Sauerkirsch-Selbstpflücken erfreute sich auch diesem Jahr wieder großer Beliebtheit und schnell wurden die leckeren Früchte von unseren Kunden abgeerntet. Ein paar Himbeeren bekommen sie noch in dieser Woche frisch in unserem Hofladen. Sauerkirschen bieten wir Ihnen gefroren, gewaschen und entsteint zu jeweils 1 kg, 2,5 kg oder zu 5 kg an. 

NEUE ERNTE: FRÜHÄPFEL

Jedes Ende ist der Anfang von etwas Neuem. Diese Weisheit gilt auch auf dem Obsthof und mit der auslaufenden Erdbeer-Saison startet die Apfelernte. Die ersten Frühäpfel bekommen Sie baumfrisch bei uns im Hofladen. Aktuell haben wir für Sie die Sorten Vistabella und Collina (Bio-Anbau) im Angebot. Demnächst warten die Sorten Discovery und Piros darauf von Ihnen probiert zu werden.

 

ZWETSCHEN REIFEN

Auch bei den Zwetschen tut sich etwas: Nach der Katinka reifen jetzt Topfive und Sanctus Hubertus heran. Gegen Ende der Woche könnten die ersten Cacaks Schöne schon genussreif sein.

27. Juni 2013

WO BLEIBT DER SOMMER?

Auch unsere Früchtchen bleiben von den derzeitigen nicht-sommerlichen Temperaturen nicht unbeeindruckt. Die Kälte sorgt für eine verzögerte Reife und das nicht nur bei Erdbeeren, auch bei Süßkirschen, Johannisbeeren und Himbeeren wird sich die Ernte verzögern – teilweise mit bis zu vier Wochen Verspätung. Während sonst schon Ende Mai die ersten Süßkirschen reiften, ist in diesem Jahr erst in der 1. Juliwoche mit frischen Süßkirschen zu rechnen. Auch die Himbeeren und die roten Johannisbeeren lassen sich Zeit, einzig die grünen Stachelbeeren bereichern ab heute das Sortiment.

ERNTE-DEFIZITE IN DEUTSCHLAND

Leider bewirken die kalten Temperaturen nicht nur eine verzögerte Entwicklung der Fruchtansätze. Die lange und sehr kalte Blüte- und Nachblütezeit hat vor allem dem Steinobst (z.B. Kirschen und Pflaumen) in Deutschland geschadet. Zum Glück sind die Früchte in unserer Region bislang noch weitgehend verschont geblieben, andernorts fallen die kleinen Früchte massenhaft von den Bäumen.

Mit Blick auf die Apfel-Ernte ist die Stimmung durchwachsen: Bundesweit klagen Kollegen über sehr wenig Boskoop und Jonagold. Die meisten anderen Sorten haben durchschnittlichen bis guten Behang.

AKTUELLES AUS DEM KRABBELLEBEN DER APFELPLANTAGEN

Die untypische Kälte hat offenbar auch die Fressfeinde unserer Blattläuse aus dem Takt gebracht, so dass sich die „Mehligen Apfel-Blattläuse“ lustig vermehren konnten. Die Folge: Ganze Zweige drehen sich wegen des für die Pflanze giftigen Speichels der Blattläuse ein und die kleinen Äpfelchen werden deformiert. Für uns bedeutet das viel viel Arbeit: Wir müssen die deformierten Äpfel alle vorzeitig von Hand pflücken und aussortieren. Gleiches gilt für die „Blutlaus“, deren Parasit, die „Blutlaus-Zehrwespe“, offenbar noch in der Kältestarre verharrt und ihrem Job, die Blutlauspopulation in Schach zu halten, derzeit nicht zufriedenstellend nachkommt.

26. Juni 2013

DIE OBSTHOF OTTE-FLOTTE IN NEUEM GEWAND

Wir sind täglich für Sie unterwegs und liefern frisches Obst aus der Region für die Region. Die Obsthof Otte-Flotte erscheint nun in neuem fruchtigen Gewand.

1. Juni 2013

Nun haben alle Obsthof Otte - Erdbeer-Stände im Herzen des Kreis Herfords für Sie geöffnet. Von Bünde bis Herford und von Enger bis Löhne warten die leckeren Früchte unter der Woche von etwa 8.00 - 18.00 Uhr auf Sie. Am Samstag haben die Stände mindestens bis 14.00 Uhr geöffnet.

Selbstpflücken können Sie Ihre Erdbeeren auf den Feldern in:

Hiddenhausen an der Mühlenstraße

Montag - Freitag 7.45 - 18.45 Uhr

Samstag 7.45 - 18.00 Uhr

Sonntag 8.00 - 16.00 Uhr

Südlengern an der Südlenger Straße

Montag-Freitag 7.30 - 18.30 Uhr

Samstag 7.30 - 18.00 Uhr

Sonntag 7.30 - 16.00 Uhr

Oetinghausen an der Füllenbruchstraße

Montag-Samstag 8.30 - 18.30 

Sonntag 9.00 - 16.00 Uhr

23. Mai 2013

Alle wollen E.! Bevor es allerdings so richtig losgehen kann, verpasst die kombinierte Eisheiligen-Schafskälte oder die „Schafs-Heiligen“ dem Reifeprozess der begehrten Früchtchen einen saftigen Dämpfer. Nachdem die Erdbeeren im Tunnel mal kurz anfingen zu reifen, leiden sie jetzt unter der „Eiskälte“. Heute Morgen bedeckte Raureif die Blätter der Erdbeerpflanzen, Stroh, Gras und Autos wurden von glitzernden Eiskristallen geschmückt.  Auf dem Erdbeerfeld tut sich also derzeit gar nichts. Geduld ist angesagt.

Sowie die Temperaturen steigen und die Sonne sich wieder blicken lässt, warten auch die viele Erdbeeren darauf, zu reifen und sonnengeküsst auf Ihrem Tisch zu landen.

An unsere Erdbeer-Stände im Füllenbruch, in Sundern, am Bünder Kaufhaus und am Alten Markt in Herford bekommen Sie bereits leckere Erdbeeren. Die anderen Stände eröffnen im Lauf der nächsten Woche.

 

SCHICKSALSFRAGEN FÜR DIE APFELERNTE

Unsere Apfelbäume haben wunderbar und sehr lange geblüht. Es gab keine Blütenfröste und daher ist der Ansatz auch ganz ordentlich. Die Schicksalsfrage entscheidet sich allerdings erst in den nächsten Tagen: Wird es weiterhin so kalt bleiben, fällt der größte Teil der befruchteten kleinen Äpfel wieder herunter. Das haben wir nicht in der Hand.

SÄGEWESPENKRIMI

Mit der Blüte kommt die Apfelsägewespe. Sie sticht die Blüten an und legt überall darin  ihre Eier ab. Aus denen schlüpfen Larven. Larven sind bekanntlich besonders hungrige Wesen. Jede Sägewespenlarve bohrt sich durch etwa 3 - 4 junge Früchte. Stellen wir uns nicht nur den Einzelfall vor, sondern ein Szenario von tausenden hungriger Larven, so fällt ein regelrechtes Meer von sägenden und bohrenden Apfelmörderinnen über die unschuldigen kleinen Äpfelchen her. Nachdem sich die Larven satt gefuttert haben, ist der Apfel nämlich hinüber. Entweder ist er vernichtet oder in einem so traurigen Zustand, dass Sie ihn nicht mehr kaufen würden. Die Sägewespe ist mit ihrem apfelmörderischen Appetit ein gefürchteter Schädling. Und gut Kirschen essen ist mit ihr sowieso nicht.  

Im Bio-Anbau wird die Apfelsägewespe mit einem (sündhaft teuren) Extrakt aus einem südamerikanischen Strauch bekämpft. Dieses Extrakt ist aber leider kein Wundermittel und wirkt nur zum Zeitpunkt des Schlupfes. Verpasst man diesen hat mein seine Chance im Kampf gegen die Sägewespe verpatzt. Obacht ist angesagt: Der Betriebsleiter ist derzeit hauptsächlich als Biologe unterwegs...

26. April 2013 START DER ERDBEERSAISON 2013

Der Winter hat sich lange Zeit gelassen, jetzt kommt der Frühling mit Macht und wir hinterher... So könnte man auf dem Obsthof Otte derzeit auch die „Agrarsportwochen“ ausrufen.

Obwohl wir im Vergleich zum frühen Jahr 2011, in dem wir am 26. April die ersten Erdbeeren gegessen haben, in diesem Jahr 3 Wochen zurück sind, hat die Natur in der letzten Woche kräftig aufgeholt:

DIE ERSTEN ERDBEEREN WIRD ES AB DER 2. MAIWOCHE GEBEN

Die beliebte Erdbeere Daroyal steht in der Vollblüte. Sie ist der meistangebaute und geschmackvolle Star unter den frühen Erdbeeren. Die ersten Früchtchen der Sorte Flair aus den Erdbeertunneln sind schon 30 mm groß. Sie werden die ersten Sorten sein, die uns den Frühsommer versüßen.

Auch die Premium-Erdbeere Diana regt sich schon unter der Doppelabdeckung. Auch die Normalkulturen, zu denen Sorten wie Darselect, Sonata oder Asia zählen, zeigen erste Lebenszeichen. Währenddessen die Spätkultur mit der leckeren Malwina gerade aus dem Stroh gebürstet wird.

NEUE SORTEN

Für diejenigen, die den Start der Erdbeersaison gar nicht abwarten können, haben wir die neue Sorte Flair angebaut. Sie ist eine sehr frühe, große und glänzend Erdbeere.

Clery haben wir für Sie aus Italien mitgebracht. Die hellrote, mittelgroße Erdbeere zeichnet sich durch einen besonders süßen Geschmack aus, dazu ist sie recht fest und haltbar.

OBSTBÄUME IN DER VORBLÜTE

Aktuell kann man der Natur beim Wachsen zuschauen. Täglich gibt es neue Entwicklungen. Vom Zustand der geschlossenen Knospen bis zur Vorblüte brauchten die Apfelbäume keine Woche! Rasante Entwicklungen sind auch bei den Zwetschen (Sorten: Jojo, Ortenauer, Topfive, Hermann) zu beobachten, wo die ersten Blüten offen sind.

Weniger erfreulich sind die mit den steigenden Temperaturen erwachenden Schädlinge,  wie der Schorfpilz, der Apfelblütenstecher, die Apfelsägewespe und andere „böse Buben“.

STARKE TROCKENHEIT

Der Frühling hat lange auf sich warten lassen und nun freuen wir uns über die steigenden Temperaturen, jedoch sind die Böden mittlerweile ganz schön trocken geworden. Statt der üblichen Niederschlagsmenge von 40 – 60 mm, haben wir bisher nur  9 mm Regen gemessen. Auf flachgründigen Standorten, wie auf dem Hiddenhauser Berg, müssen wir schon beregnen.

BEWERBUNGEN FÜR DEN 19. HIDDENHAUSER APFELTAG

Interessierte AusstellerInnen aus den Bereichen Regionales und Bäuerliches, biologischer und eigener Anbau, Kunst und Kreatives, Mode und Lebensart, Dekoration und Ambiente, Garten und Pflanzen, Natur und Umwelt, Land, Leben und Leute sind herzlich eingeladen sich für die Teilnahme am 19. Hiddenhauser Apfeltag zu bewerben. Die Anmeldefrist endet am 1. Juni. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch in unserem Hofladen unter 05223-83400 zur Verfügung.

19. HIDDENHAUSER APFELTAG AM 8. SEPTEMBER 2013

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